Elena Krafft "Funktional und dekorativ"
Vernissage: 27. November 2011
Ausstellung: 29. November bis 22. Dezember 2011
Bericht: Elena Krafft, geboren 1966 in Hamburg, studierte Sozialwissenschaft an der Friedrich-Alexander Universität in Nürnberg und arbeitete in verschiedenen Forschungsprojekten, bevor sie von 1999 - 2004 die Fachschule für Keramik in Landshut besuchte, die sie mit dem Meisterbrief abschloss.

Ausstellungen und Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben unter anderem im Keramikmuseum Westerwald, International Festival of Postmodern Veramics, Kroatien, Porzellanmuseum Selb, III International Triennial of Silicate Arts, Ungarn.

Elena Krafft ist Mitglied der International Contemporary Ceramics Art.
 
Liza Reich „Münchner Geschichten“
Vernissage: 07. Oktober 2011
Ausstellung: 10. Oktober bis 18. November 2011
Bericht: Geboren 1975 in Taschkent, Uzbekistan, studierte Liza Reich von 1991 bis einschließlich 1995 an der Kunstfachschule P.P. Benkov, Taschkent mit der Fachrichtung Design. 1996-1998 folgte ein weiteres Studium an der Kunstakademie für Theater, Design und Malerei, Taschkent mit dem Schwerpunkt Bühnenbildmalerei. Von 2000 bis 2003 studierte Sie an der Akademie der Bildenden Künste München in der Klasse von Prof. Axel Kassebömer, bevor Sie noch im Jahr 2003 zur Frau Prof. Anke Doberauer wechselte. Seit dem 20.01.2005 ist Sie Meisterschülerin bei Frau Prof. Doberauer. Ihre Arbeiten zeigte Reich unter anderem in der Kunsthalle Bremen 2005 und 2006, 2005 in der Galerie A4 Dresden, 2006 in der Galerie Steinle, München, 2010 in der Allianzakademie Köln, sowie in zahlreichen weiteren Ausstellungen.Liza Reich lebt seit 2000 in München und hat eine Tochter.


Biographie, wo bist Du groß geworden?
Ich bin in Taschkent, Uzbekistan geboren. Meine Heimat liegt somit in Zentralasien. Der Orient mit seiner bunten Farbigkeit hat natürlich eine Spur auf meine malerische Palette hinterlassen. Taschkent ist die Hauptstadt von Uzbekistan, hat 3,5 Mio. Einwohner und ist damit sehr laut und ziemlich dicht besiedelt. Ausgeprägte Infrastruktur mit einer Mischung aus Alt und Modern in Lebensform, Architektur, Technologie und Kunst machen die Stadt so interessant. Man kann dort z. B. einen, auf einem Esel reitenden, mit einem Handy telefonierenden Unternehmer treffen.

Wie bist Du zur Kunst gekommen?
Mein Großvater hat sein ganzes Leben Bücher gesammelt. Als Folge existierte eine private Bibliothek mit über 2000 Büchern. All die Bücher standen bei uns in einer Drei-Zimmer-Wohnung. Sie waren zwar alt und verstaub aber sie begleiteten mich durch meine Kindheit und Pubertät. Mein Großvater war dazu auch ein sehr intelligenter und hoch intellektueller Mann und Kunst war seine Leidenschaft, die er mit mir gerne teilte. Für mich als Kind war Kunst eine wahre Zauberei, zu sehen und zu begreifen was es alles im künstlerischen Bereich gab und wie sich alles entwickelt hatte. Wie wichtig die Kunst in manchen Epochen war und auch wieviel Macht Kunst über die Menschen ausüben konnte. Ich wollte auch begeistern können und ich wollte meine eigene Welt schaffen. In der Kunst ist dies machbar, so dachte ich und meldete mich bei der Zeichen-Mal- Schule in Taschkent an, die ich parallel zur Realschule täglich besuchte.

So kann ich die Nächste Frage beantworten:

Welche(Kunst)Schulen hast Du besucht?
Nach der Zeichen-Malerei Schule für Kinder, die ich erfolgreich mit der Abschlussprüfung beendete, wechselte ich in die Kunstfachschule für Malerei und Design, in der ich ein sehr umfangreiches Studium begann, welches ich vier Jahre später sehr erfolgreich als Grafik-Designerin mit dem Schwerpunkt Illustration abschloss. Parallel nahm ich Privatunterricht in Öl-Malerei und Akt-Zeichen, denn die Vorstellung, oder besser gesagt die Erinnerung an die Bilder von den Alten Meistern ließen mich nicht in Ruhe. 1997-1998 begann ich mit dem Studium an der Taschkenter Kunst Akademie für Nationale Malerei und Theater mit dem Schwerpunkt Bühnenbildmalerei und Gestaltung. Leider musste ich mein Studium abbrechen, denn im August 1998 siedelte ich mit meinen Eltern und meiner Schwester nach Deutschland über. In Deutschland ließ ich nicht locker und begann im Jahr 2000 das Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München, das ich auch wieder erfolgreich nach 6 Jahren, also im 2006-2007 mit Diplom abgeschlossen habe. Bis heute bin ich Meisterschülerin bei Prof. Doberauer.

Wie bist Du nach Deutschland gekommen?
Mit dem Flugzeug,anderes wäre zu kompliziert,und hätte zu lange gedauert.Aber rein Theoretisch es ist gut möglich:) Im Ernst...Wir (meine Eltern,Schwester und ich) sind als jüdische Emigranten von Deutschland aufgenommen worden. In den Einreisepapieren stand "Kontingent-Flüchtling". Die politische Lage für Juden und andere Nationalitäten hatte sich rasch verschlechtert, nachdem Uzbekistan im Jahr 1991 souverän wurde und seine Unabhängigkeit offiziell erklärte.

Was inspiriert dich an der Malerei?
Das Licht hauptsächlich, aber nicht nur das. Die Möglichkeit Licht und Tiefe, Form und Bewegung mit einem solch einfachen Mittel wie Farbe wiederzugeben, dabei eine eigene Welt zu schaffen, eigene Geschichten erzählen zu können.

Was inspiriert Dich an Deinen Motiven?
Es wurden oft von mir die eigentlich unwichtigen, vergänglichen Motive durch das malerische Mittel aufgewertet. Dass ich die Möglichkeit in der Hand habe, dem Publikum durch die Malerei die Schönheit der einfachen Dinge, der kleinen Momente zu zeigen, dass macht mich glücklich und inspiriert mich, diese Arbeit fortzusetzen.

Wie einsteht so ein Bild?
Es gibt kaum eine Regel dafür. Manchmal sind es Erinnerungen, manchmal Reisen, manchmal auch nur Eindrücke vom Alltag, die letztlich zum Motiv führen. Ich benutze oft Fotos oder Skizzen als Vorlage für die Bilder. Fotos sind mir aber lieber, denn es ist mit der Fotografie viel einfacher einen flüchtigen Moment fest zu halten und der Realität treu zu bleiben als mit einer klassischen Skizze. Das heißt aber nicht das ich die Fotos dann nur abmale, die Komposition und die Farbigkeit entsteht dann im Arbeitsverlauf auf der Leinwand. Manchmal verändert sich dann das Foto auch ganz stark. Wenn man über den Still von meiner Malerei sprechen würde, würde man mich in den Stilder Postmodernen Malerei einordnen.

Wie lange dauert es bis so ein Bild fertig ist?
Unterschiedlich,von eine Woche bis zur drei-vier Monaten. Je nach der Aufgabe, die ich mir immer selber stelle, je nach den Ergebnissen.

Welche Techniken verwendest Du?
Derzeit lerne ich eine Mischtechnik-Öl und Tempera. Es ist eine alte Lasur Technik, ziemlich aufwendig und kompliziert, aber sehr spannend. So hat man früher gearbeitet in Renaissancezeit. Meine Aufgabe ist diese alte Technik in der Modernen Malerei weiter zu führen, ich sehe da eine interessante Möglichkeit alt mit modern zu verbinden. Zwar die meisten Arbeiten die hier ausgestellt sind früher entstanden, noch ohne diese Technik. Da habe ich nur Öl und verschiedene Malmittel verwendet, die ich selber gemischt habe (meine Geheimrezeptur).

Welche Materialien verwendest Du als Untergrund?
Wie gesagt schon Öl, derzeit auch Tempera auf Leinwand oder Nessel. Manchmal benutze ich als Unterlage auch alte Stoffe, bzw. alte Bilder. Wie zum Beispiel im Bild -“Spaziergang“,oder „Deine Traumstadt“. Der Grund „prägt“ die bestehende Malerei.
 
Svetlana Naboka „bewegt“
Vernissage: 17. Juni 2011
Ausstellung: 17. Juni bis 29. Juli 2011
Bericht: Svetlana Naboka, geboren 1970 in Aserbajdschan, UdSSR, besuchte von 1985-1989 die Hochschule für Kunst, die sie mit Diplom bei Prof. Mustakimov abschloss. 1997-2003 folgte ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Jürgen Reipka. 1996 gewann sie den Rothseepreis für Aquarellmalerei. Nach ihrem Auslandsstipendium in Spanien schloss sie die Akademie der Bildenden Künste 2004 erfolgreich mit Diplom bei Prof. Markus Oehlen ab. Schon parallel zu Ihrem Studium an der Kunstakademie in München wurden ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, u.a. 2001 in der Galerie Rössler, München, 2002 in Obalne Galerie Piran Slowenien, 2002/2005 im Haus der Kunst, München, 2007 in der Galerie Goethe ´53 München und 2008 in der Stadtresidenz Landshut. Svetlana Naboka arbeitet als freischaffende Künstlerin und lebt in München und auf der Krim.
 
Nikita Knitka „Menschen und anderes“
Vernissage: 25. März 2011
Ausstellung: 29. März bis 20. Mai 2011
Bericht: Knikta, 1979 in Moskau geboren, studierte von 1999-2005 an der Münchner Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Zeniuk. Schon während seiner Ausbildung gewann Nikita Knikta etliche Preise, unter anderem war er 1995-1998 Preisträger der internationalen Stiftung „Neue Namen“ und 1999 Preisträger der internationalen Stiftung von Spivakov. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis beim Wettbewerb „250 Jahre von Sckell“ im Hotel „Hilton“ München, 2002 war Preisträger der internationalen Stiftung „Philanthrop“. Außerdem zeigte Nikita Knikta in diversen internationalen Galerien und Ausstellungen seine Bilder. So zum Beispiel 2008 in der Grant Gallery in New York, ebenfalls 2008 in der Galerie „Fenix“ in Moskau und 2010 in der HypoVereinsbank, München.
 
Eva Witt „Beziehungsweise“
Vernissage: 14. Januar 2011
Ausstellung: 17. Januar bis 25. März 2011
Bericht: Beziehungsweise - das ist das Thema dieser Ausstellung, die Ihnen einen kleinen künstlerischen Extrakt zeigt. Sie finden hier im Kunsthaus Sybilla Schramm Arbeiten, die eine Vielfalt an künstlerischen Techniken zeigen, die Eva Witt souverän zur Realisierung ihrer Bildideen anwendet. Ihre künstlerische Entwicklung begann mit der Ausbildung zur Lehrerin für Textilgestaltung und der anschließenden Berufstätigkeit in der Schule.
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